Studierendenbewertung

Details

Stadtspital Triemli
Zürich
Augenheilkunde
Stadtspital Triemli - Augenheilkunde

Tätigkeiten

Venflons legen, Blut abnehmen
PatientInnen untersuchen, PatientInnen aufnehmen
OP-Assistenz
Punktionen(Aszites, Pleura, etc.)
Nichtärztliche Tätigkeiten
Eigene PatientInnen betreuen
Chirurgische Wundversorgung
Sonstiges

Rahmenbedinungen

Aufwandsentschädigung
Essen gratis bzw. vergünstigt
Unterkunft von Klinik gestellt/organisiert
Arbeitszeiten wurden eingehalten

Noten

Gesamtnote2
Team/Station2
Kontakt zur Pflege2
Integration in Team3
Unterricht2
Betreuung3
Freizeit4

Sonstige Anmerkungen

Ich war 8 Wochen auf der Augenabteilung.

Die Arbeitszeiten waren von 8-17:15 Uhr. Zu Mittag geht das gesamte Team gemeinsam in die Cafeteria, wo man um ca. 10€ ein wirklich gutes und ausreichendes Essen kaufen kann.

Auf die Augenabteilung kommen nur Patienten mit Zuweisung und Termin, dadurch sind pro Tag nur ca 20 Patienten eingeteilt. Pro Halbtag gibt es verschiedene Ambulanzen. Am ersten Tag bekommt man die Monatseinteilungen und kann sich selber aussuchen, wo man zuschaut. Manche Ärzte sind sehr nett und erklären viel, bei manchen hat man jedoch eher das Gefühl man stört.
Ab und zu wird man auch von der Pflege gebraucht um bei den Voruntersuchungen (Airtonometrie, Autorefraktion, etc.) zu helfen. Visusbestimmung und Spaltlampenuntersuchung kann man je nach Zeitdruck und bei welchem Arzt man ist auch selbstständig durchführen und vor allem in der AMD/DM Ambulanz kann man auch Funduskopieren üben. Man darf auch bei IVOMs und im OP zusehen.
Einmal in der Woche gibt es eine Fortbildung am Abend und einen Journal Club. Man hat eine 42h-Woche und 5 Urlaubstage bei einem Gehalt von ca. 800€. Ohne schweizerischem Konto holt man sich das Geld bar ab.
Die KPJ-Mappe kennt dort niemand bzw nur ein Assistenzarzt aus Ö, der mir am Ende auch einfach alles unterschrieben hat.

Eine Unterkunft/Zimmer um ca 350€ im Monat gibt es im Nebengebäude, das gleichzeitig als Altersheim genutzt wird. Es ist schon sehr alt, aber während meinem Aufenthalt wurde langsam mit der Renovierung begonnen. Das Zimmer war ok, die Küche und der Waschraum sehr minimalistisch.
Aufgrund der langen Arbeitszeit kommt die Freizeit eher knapp bzw. war mir das Tramticket einfach zu teuer um am Abend noch in die Stadt zu fahren. Die Schweiz ist halt einfach wirklich teuer (um es nun auch einmal erwähnt zu haben).

Insgesamt fand ich die Zeit lehrreich, aber manchmal auch langweilig, weil es einfach nicht so viele Patienten gab. Trotzdem würde ich die Abteilung weiterempfehlen!