Studierendenbewertung

Details

LH Horn
Horn
Innere Medizin
LH Horn - Innere Medizin

Tätigkeiten

Venflons legen, Blut abnehmen
PatientInnen untersuchen, PatientInnen aufnehmen
OP-Assistenz
Punktionen(Aszites, Pleura, etc.)
Nichtärztliche Tätigkeiten
Eigene PatientInnen betreuen
Chirurgische Wundversorgung
Sonstiges

Rahmenbedinungen

Aufwandsentschädigung
Essen gratis bzw. vergünstigt
Unterkunft von Klinik gestellt/organisiert
Arbeitszeiten wurden eingehalten

Noten

Gesamtnote1
Team/Station2
Kontakt zur Pflege4
Integration in Team2
Unterricht1
Betreuung1
Freizeit1

Sonstige Anmerkungen

Hier ein kleiner Detailgereicht über meine 4 Monate auf der Inneren Medizin Horn (KPJ)
Viel Möglichkeiten in Ambulanzen (v.a. Diabetesambulanz, Schilddrüsenambulanz und Rheumaambulanz) mitzugehen und dort auch selbständig Patienten anzuschauen. In der SD-Ambulanz konnte man viel schallen üben. Großer Lerneffekt.
Auf der Onkologie und in der Endoskopie eher passives Zuschauen und Zuhören. Daher Lerneffekt nicht so groß.
Viel freie Entscheidung wohin man gehen möchte (Station, Ambulanzen, Endoskopie, interdisziplinäre Aufnahmestation etc.) Also je nachdem wo es gerade spannend ist konnte ich dort hin gehen.
Dadurch hat sich aber auch leider niemand fix zuständig gefühlt falls mein Mentor mal nicht da war. Den stellvertretenden Mentor hat das ganze KPJ Ding leider gar nicht interessiert. Er ist auch vom Typ eher einer der ALLES selber machen will. Hab es dem Primar als Feedback gegeben und hoffe, dass in Zukunft jemand anderer für die Rolle ausgesucht wird (Da kommen einige gut in Frage)
Alle aber sehr sehr nett und bei entsprechendem Interesse sehr erklärfreudig.
Bei internistischen Konsilen mitzugehen hat viel selbständiges Überlegen der Medikation und Vorgehensweise trainiert.
Regelmäßige FB, Tumorboard etc. und Zugang zu einer TÄ/KPJ-Bibliothek mit Computer samt Zugang zu Stationsprogramm haben die Logbucherfüllung leichter gemacht.
Schlüssel und Internetzugang sowie gratis Frühstück, Mittag- und Abendessen wurden zur Verfügung gestellt. Ärzte-WGs theoretisch auch, habe dies aber nicht in Anspruch genommen, daher kein Feedback dazu möglich.
Primararzt sehr sehr nett und für alle Fragen offen.
Super war auch die Möglichkeit selbständig zu echokardiographieren, in der SD Ambulanz Schilddrüsen- Sonos zu üben und unter Supervision sogar auch Aszites- und Pleurapunktionen durchzuführen.
Da in Horn die Pflege im Prinzip alle BA und Venflons machen, eigentlich in Summe wenig stationsarbeit. Trotzdem auf IAS und Station immer die Möglichkeit zu stechen um nicht aus der Übung zu kommen.
Aufnahmen hab ich schon gemacht, aber Gott sei Dank nicht so übermäßig viel, dass für die Lehre keine Zeit war.
Je nach OA auch supervidiertes Visitieren (ich durfte hin und wieder 1 Zimmer selber visitieren. OA war dabei hat sich aber im Hintergrund gehalten)
Insgesamt sehr flexible Gestaltung des KPJs (Ich war zB davor auf der Anästhesie in Horn und bin dort immer NAW mitgefahren. - in Horn fahren nur Anästhesisten Notarzt- Nach Absprache mit den Primarärzten durfte ich auch noch während des Inneren Tertials in den Nachtdiensten mit dem Notarzt mitfahren.)
Nachtdienste im Übrigen frei planbar. Man wird nicht fix eingeplant sondern sucht sich ein nettes Team aus und macht ihn dann einfach mit.
Zimmer gab's immer.
Bisschen mühsam war die Wäschevergabe: War insgesamt 8 Monate dort und habe nur mit Widerwillen 2 Garnituren bei der Dame im Wäschekeller ergattert, während TÄ, die nur 3 Monate da waren ihr Gewand aufs Zimmer bekommen haben und regelmäßig frisches Gewand bekamen. Wenn man nach 4 Wochen mal ein neues Gewand wollte wurde immer ein kleines Theater draus gemacht.
Aber wenns sonst nichts ist! ;)
Übrigens sind auch alle TÄ und AÄ sehr offen Studenten gegenüber. Wenn es ihr Zeitplan zulässt erklären sie auch sehr viel.
Großes Pro: Durch die eher kleinere Größe des Spitals und "familiäre" Atmosphäre lernt man auch schnell die anderen FachärztInnen (zB Neurologen, Gynäkologen etc.) kennen, die in Nachtdiensten dann auch sehr offen für Erklärungen und mehr sind (durfte zb auch mal bei einem Euro-Patient auf der IAS lumbalpunktieren :))

Fazit: extrem lehrreiche Zeit, Innere Medizin mit sehr breitem Spektrum, super netter und fachlich äußerst kompetenter Mentor, freundliche Atmosphäre und gute Organisation des KPJs auf der Inneren in Horn! Kann es jedem wärmstens Empfehlen.

Liebe Grüße
Eine Studentin im 6. Jahr MUW