Studierendenbewertung

Details

Landesklinikum Krems
Krems
Innere Medizin
Landesklinikum Krems - Innere Medizin

Tätigkeiten

Venflons legen, Blut abnehmen
PatientInnen untersuchen, PatientInnen aufnehmen
OP-Assistenz
Punktionen(Aszites, Pleura, etc.)
Nichtärztliche Tätigkeiten
Eigene PatientInnen betreuen
Chirurgische Wundversorgung
Sonstiges

Rahmenbedinungen

Aufwandsentschädigung
Essen gratis bzw. vergünstigt
Unterkunft von Klinik gestellt/organisiert
Arbeitszeiten wurden eingehalten

Noten

Gesamtnote1
Team/Station1
Kontakt zur Pflege1
Integration in Team1
Unterricht1
Betreuung1
Freizeit1

Sonstige Anmerkungen

Ich war für 8 Wochen auf der Inneren Medizin 2 (4 Hämato-Onkologie und 4 Gastroenterologie). Beide Seiten haben mir gut gefallen, aber besonders die Onko Seite ist extrem lehrreich-weiteres folgt unten! Auch der Mentor ist toll, sehr bemüht und immer für Fragen und Anliegen offen. Generell fühlt man sich gut ins Team integriert und man wird für seine Arbeit und zb. State of the Art Präsentation sehr wertgeschätzt. Es gibt viel konstruktive Kritik aber auch zahlreiches Lob.
Der Tag beginnt um 7.30, um 8 ist Morgenbesprechung (zu Coronazeiten aber leider ohne Studenten). Jedenfalls macht man dann zuerst Blutabnahmen und Venflons die die Pflege nicht geschafft hat. Anschließend gibt es immer einige Aufklärungen, Konsilzuweisungen oder Aufnahmen zu erledigen. Die Pflege zeigt einem gerne, wie man eine Port richtig ansticht und freut sich immer, wenn man ihnen hilft oder etwas erklärt.

Im Laufe des Tages dann Visite, hier sind wirklich alle!! sehr erklärfreudig und stellen viele Fragen und so können Visiten schon mal gut 3 Stunden dauern (va. weil onkologische Patienten auch einfach komplexer sind und viele Fragen haben). Es ist aber auch keiner böse, wenn man schnell zum Essen verschwindet und dann wieder dazustößt. Bei manchen OA darf man auch selbst die Visite führen indem man sich vorher jemanden aussucht, oder aber manchmal wird man auch einfach ganz spontan ins kalte Wasser geworfen wenn er grad telefonieren gehen muss oder so :D Nach der Visite kann man dann Briefe verfassen, auf der Onkoseite gibt es auch fast täglich Chefvisiten, wo die schwierigen Patienten besprochen werden- vom Primar wird man dann mit Fragen gelöchert (er ist aber nicht böse, wenn man es nicht weiß). Man merkt generell, dass ihm Fortbildung des Nachwuchses sehr wichtig ist- er fragt auch regelmäßig, ob man auch viel lernt auf den Stationen.
Fast täglich gibt es Knochenmarkspunktionen, wenn man sich das zutraut darf man es auch gerne selbst probieren. Aszitespunktionen sind auch möglich gewesen.
Auf der Palliativstation gibt es viel, besonders zu Symptomkontrolle und Kommunikation, zu lernen. Außerdem verliert man die Berührungsangst mit schwer kranken Patienten.
Kurz zur Gastro: Hier gibt es prinzipiell weniger zu tun und die Patienten sind meist sehr ähnlich und weniger spannend, somit die Visiten deutlich kürzer aber auch hier kann man viel lernen-Chefvisite,leider, nur einmal pro Wochen wenn überhaupt.
Rückblickend hätte ich mir gewünscht, statt 2 Monaten, 4 Monate auf der IM 2 zu verbringen, ich kann es absolut jedem uneingeschränkt ans Herz legen-besonders die Seite der Hämatoonkologie!
Ps. Falls jemand mit dem Auto fährt- Parkplatz wird zwar keiner zur Verfügung gestellt, aber ich habe in meinen 4 Monaten im UK Krems immer sofort einen Parkplatz gefunden.